Was ist Adipositas?

Erklärung/ Unser Ziel

Bei sehr starkem Übergewicht spricht man von Adipositas. Von Übergewicht mit krankmachenden Folgen wie zum Beispiel Bluthochdruck oder Diabetes.

 

Ob nun eine Fettleibigkeit, also Adipositas, vorliegt entscheidet sich anhand des BMI, des Body-Mass-Index, und wird in verschiedene Grade eingeteilt:

 

  • Adipositas Grad I bei einem BMI zwischen 30 und 34,9
  • Adipositas Grad II bei einem BMI zwischen 35 und 39,9
  • Adipositas Grad III bei einem BMI ab 40

 

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Menschen mit einem krankhaften Übergewicht bzw. Adipositas leiden auf unterschiedlichen Ebenen: Manchmal spüren sie bereits Einschränkungen durch die Folgeerkrankungen; sie sind mit ihrem Aussehen nicht zufrieden; sie erfahren zum Teil offene Ablehnung oder fühlen sich aufgezogen; oft haben sie aufgegeben, da frühere Versuche der Gewichtsabnahme gescheitert sind. Diese Situation führt dann häufig zu einem negativen Selbstbild und zu sozialem Rückzug, wobei es nicht selten zu Depressionen und psychosomatischen Beschwerden kommt.

 

Der Weg hinaus…

Es ist ein langer Weg aus der Adipositas – wobei nicht nur die Betroffenen, sondern auch das gesamte Umfeld zwischendurch unter Gefühlen der Ohnmacht, Hoffnungslosigkeit und Perspektivlosigkeit leidet, welche sich mit Ungeduld, Ärgerlichkeit und Unzufriedenheit abwechseln. Dennoch zahlt es sich aus, das Gewicht zu stabilisieren (gilt bereits als Erfolg!) oder weiter Gewicht zu verlieren, denn mit jedem nicht zugenommenen oder verlorenen Kilo erhöht sich die Lebenserwartung der Betroffenen.

 

Körperliches Ziel:

Seit etwa zehn Jahren verfolgt die Adipositas-Therapie nicht mehr das primäre Ziel, Gewicht zu reduzieren, sondern das reduzierte Gewicht langfristig und nachhaltig zu halten.

 

Seelisches Ziel:

  • Stärkung der Eigenverantwortung
  • Entwicklung eines positiven Selbstbildes
  • Verminderung von unbeugsamen Kontrollen und Ersatz durch flexible Kontrollen
  • Verbesserung der emotionalen Ausdrucksfähigkeit
  • Verbesserung körperlicher Ausdrucksfähigkeit (Gestik)
  • Verbesserung der sozialen Kompetenzen in Beruf, Familie und Partnerschaft