Konzepte

4 Schwerpunkte

  • Ernährungstherapie
  • Verhaltenstherapie
  • Bewegungstherapie
  • Gruppentherapie

Unsere Konzepte in ihrer Gesamtheit.

Angeboten wird ein integriertes Behandlungsprogramm mit den Impulsen unserer 4 Säulen: Ernährungstherapie, Verhaltenstherapie, Bewegungstherapie, Gruppentherapie.

 

Im Genaueren die Ernährungslehre, verhaltenstherapeutische Gruppen- und die Einzeltherapie, integrative Bewegungstherapie und körperliches Bewegungsprogramm in der motologischen Therapie. (Zusammenhang zwischen der Bewegung und der Psyche)

 

Angestrebt wird eine maßvolle Gewichtsabnahme mit realistischer Zielsetzung und einer praktikablen Methode des Essverhaltens die bei Erhaltung der „Freude am Essen“ eine flexible Selbstkontrolle ermöglichen soll.

 

Ernährungstherapie

 

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Veränderung.

 

Der Beratungsprozess

Vertrauensverhältnis ist das A & O! Wertschätzung und aktiv zuhören sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ernährungsberatung.

 

Unser Ziel ist es mit dem einzelnen Patienten eine langfristige und nachhaltige Umstellung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten auch unter verhaltenspsychologischen Gesichtspunkten zu erreichen.

 

Lebensgewohnheiten zu verändern ist für die meisten Menschen schwierig. Alleine Ernährungsplänen oder Verhaltensregeln reichen hier nicht aus. Schritt für Schritt mit Geduld und Durchhaltevermögen können jedoch alte Verhaltensmuster abgelegt und eine neue, gesündere Lebensweise erlernt werden.

 

In der Beratung wird über die Lebensmittelauswahl, Mahlzeitenhäufigkeit und -Verteilung im Ernährungsprotokoll (siehe unter: Zentrum - Anmeldung) eingegangen.

 

Für Sie entwickelt, um Sie in Ihrer Eigenverantwortung zu stärken!

Unsere Patienten lernen durch das Führen eines 14-tätigen Ernährungsprotokolls sich selbst zu beobachten. Durch das anfängliche Abmessen und Wiegen der verzehrten Lebensmittel können sie ihre Portionsgrößen besser einschätzen. Für wiederholte Protokolle im Laufe der Therapie reichen in der Regel drei Protokolltage aus, wobei zwei Wochentage und ein Tag am Wochenende berücksichtigt werden.

 

Das Führen eines Ernährungs-Protokolls verlangt von unseren Patienten die Bereitschaft, sich aktiv am Beratungsprozess zu beteiligen. Aufbauend auf dem gewonnenen Wissen des Ernährungsprotokolls können unsere Diätassistenten Lösungsvorschläge für die individuellen Essprobleme unserer Patienten erarbeiten.

 

Ernährungsberatung und Lehrküche:

Im Zentrum unserer Einzel- und Gruppengespräche stehen u.a. folgende Themen:

 

  • Regeln zu gesunder Ernährung 
  • Einteilung von Nahrungsmittelgruppen 
  • Ernährungslehre zu Inhaltsstoffen, Nährstoffen, Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen 
  • Tages- und Mahlzeitenstruktur, sowie Essgewohnheiten 
  • Hunger, Appetit, Sättigungsregulation und Heißhunger 
  • angemessene Portionsgrößen 
  • Ernährungsmythen und -Irrtümer 
  • Einkaufstraining

 

Die Inhalte richten sich an den jeweiligen Stand und die Situation des Patienten. Die Schwerpunkte werden auch in den Lehrkücheneinheiten sowie den theoretischen Treffen wieder aufgegriffen.

 

Verhaltenstherapie

 

In der Verhaltenstherapie steht die Hilfe zur Selbsthilfe im Mittelpunkt.
Es geht zunächst darum, gemeinsam einen Zusammenhang zwischen möglichen Entstehungsbedingungen und seinem Übergewicht herzustellen und die Motivation unserer Patienten zu stärken. Hierbei sind die Vermittlung der eigenen Selbstwirksamkeit und ein Abwenden von der „Schuldfrage“ von Bedeutung. Unsere Patienten bekommen die Möglichkeit zu erkennen, dass man durch seine Gedanken und sein Handeln seine Situation beeinflussen und verändern kann.

 

Gemeinsam werden Lösungswege für Verhaltensänderungen erarbeitet, die in den Therapien wieder aufgegriffen und gegebenenfalls verfeinert werden können.

 

Die kognitive (das Denken betreffend) Verhaltenstherapie bei Adipositas betont die Rolle von wiederkehrenden Gedanken die einen ungünstigen Einfluss auf die Entwicklung und Aufrechterhaltung von Essproblemen haben können.

Dabei spielen die eigenen Gedanken und Überzeugungen bei Übergewicht eine wichtige Rolle, sind aber natürlich nicht alleiniger Ansatzpunkt einer Verhaltenstherapie bei Übergewicht.

 

Gerade das "Sündigen", d.h. der Kontrollverlust über das eigene Essverhalten geht typischerweise mit unzutreffenden aber auch positiven Erwartungen einher. Typische negative Gedanken wären etwa:

 

"Ich kann einfach nicht widerstehen"
"Ich bin einfach nicht in der Lage, mein Essverhalten zu steuern"
"Wenn ich erstmal angefangen habe, ist es doch auch egal..."
"Bei meinem Gewicht spielt ein Stück Schokolade schon keine Rolle mehr"
"Wenn ich noch Hunger habe, braucht mein Körper auch einfach mehr"

 

In einer Therapie geht es darum, solchen automatisch ablaufenden Gedanken und Überzeugungen auf die Schliche zu kommen. Häufig lassen sich dabei Verzerrungen bzw. Verallgemeinerungen feststellen.

 

Diese automatischen Gedanken machen die Patienten nur noch depressiver bzw. bestärken letztlich die Überzeugung der Machtlosigkeit und des Kontrollverlustes. Natürlich werden sie besonders auftreten, wenn ein Mensch unter Stress bzw. emotionalen Belastungen steht oder sich Verlockungen in Form von Essen ausgesetzt sieht.

 

Gerade weil die Patienten mit einer Essstörung häufig das Gefühl haben, keinerlei Einfluss auf ihr Verhalten zu haben (fehlende Selbstkontrollüberzeugungen) spielt es eine große Rolle, solche Selbstaussagen zu hinterfragen und günstigere, d.h. konstruktivere Gedanken zu entwickeln. Wenn man den Einfluss der eigenen Gedanken auf das eigene Essverhalten erkannt hat, kann man es auch verändern.

 

Bewegungstherapie

 

Sport und Krankengymnastik
Wieder in Bewegung kommen, allmählich Freude
an körperlicher Aktivität (wieder-) gewinnen

 

Körperliche Aktivität mit Leistungssteigerung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Therapiemöglichkeiten.

 

Ein Teil unserer Adipositas-Gruppe trifft sich wöchentlich im Bewegungsbad zur Wassergymnastik. Hier finden unter fachlicher Anleitung eines Fitnesstrainers leichte Bewegungen statt, bei der Muskelmasse aufgebaut, der Energieverbrauch erhöht und das Herz-Kreislaufsystem gestärkt wird.

 

Ein regelmäßiges Training wirkt sich positiv auf die Figur, Gesundheit und das Wohlbefinden aus.

 

Gruppentherapie

 

Mit anderen Betroffenen etwas für sich tun.
Eine Gruppentherapie bei Adipositas verspricht mehr Erfolg als eine Einzeltherapie. Es reicht nicht, das Problem von einer rein psychotherapeutischen Seite anzugehen. Es braucht einen ganzheitlichen Therapieansatz, sprich Interventionen auf Ernährungs-, Bewegungs-, Wahrnehmungs- und psychodynamischer Ebene.

 

In regelmäßig stattfindenden Treffen, in unserer Adipositas-Gruppe, sollen den Teilnehmern Kenntnisse der Ernährungsmedizin und der psychologischen Aspekte einer Gewichtsreduktion vermittelt werden. Die Sitzungen finden unter ärztlicher Leitung statt und verfolgen das Hauptziel die Patienten in Ihrem Wunsch nach einer dauerhaften Gewichtsreduktion nachhaltig zu unterstützen. (Mehr dazu unter dem Menüpunkt Adipositas-Gruppe)

 

Unsere Treffen finden in Geesthacht, Bergdorf und Mölln statt. Im wechselnden Rhythmus können Sie an der Ernährungs– und Verhaltenstherapie teilnehmen.